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Eilig läuft sie durch
die dunklen Gassen,
als Nachtwesen meidet sie die Strassen.
Längst ihre einzigen Gefährten die Schatten
fühlt sie sich wohl unter Mäusen und Ratten.
Sie läuft und läuft,
gehetzt und schnell,
doch der Dunkelheit kann sie nicht entfliehn,
die dichte Schwärze wird immer mit ihr ziehn.
Doch siehe! Da am
Horizont wird es hell,
ein schwacher Rosastreif in der Ferne
küsst ganz sacht die glänzenden Sterne.
Sie hält inne und
schaut nach vorn,
sie steht nur da, die Angst wie ein Dorn.
Dann umgibt sie das liebende Licht
erleichtert erkennt sie ein Engelsgesicht.
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