Der säuselnde Wind
zum Sturme anhebt,
Hermes geflügelten Schrittes kommt herangefegt.
Die vereinigten Winde heulen wütend auf,
verändern der rauschenden Flüsse lauf,
entstellen der lieblichen Gäa Angesicht,
verdunkeln Helios' freundliches Licht.
Grausam rast die stürmische Luft!
Der Blitze Schleudrer
sich vom Thron erhebt,
der Olymp unter seinem kräftgen Tritt erbebt.
Der allmächtige Zeus zum Schilde greift,
sein feuriges Auge ins Dunkel schweift.
Gelbe Blitze die schwarzen Himmel durchteilen,
brüllende Donner ihnen hetzend hinterhereilen.
Grausam tobt der erzürnte Himmel!
Furchtbar kämpfen
die herrschenden Gottheiten,
der Erde eifrig ein sicheres Ende zu bereiten.
Die Hybris hält ihren erhitzten Geist,
unbemerkt der Tod auch in ihren Schuhen reist.
O Euch beruhigt ihr Weltenmächte,
bedenkt der sterblichen Kreaturen Lebensrechte.
Schätzt Eure Mächte zu hoch nicht ein,
blühendes Leben zu nehmen, wird Euer Geschick nie sein.
Grausam zürnt der Welten Gesetz!