Dann endlich hast
die frische Luft gerochen,
hast deine starken Fesseln kraftvoll gesprengt,
bist aus dem hässlichen Kerker ausgebrochen,
der Gesellschaft Normen haben dich bedrängt!
Hast dich über sie
hinweggesetzt,
hast der Gesellschaft strenge Gesetze verletzt,
hast frei gejagt und ohne Zwang,
hast das Wild gehetzt mit offenem Fang.
Hast aus purer Lust
dein Opfer gejagt,
aus Freud mit dem Wind um die Wette gerannt,
hast den Hunger nach Risiko bald gekannt,
zu töten du dann nach langem Zögern gewagt.
Doch die Hunde sind
schon hinter dir,
die Gesellschaft sie dir auf die Fährte gesetzt,
hatten Angst vor dem unbeugsamen Tier,
die Hunde dich gnadenlos gehetzt.
Gar reumütig bist
du zurückgekehrt,
das ungebundne, freie Leben dir nun verwehrt,
und wenn dein Aug in die Ferne schweift,
ein wehmütig Sehnen dich ergreift.
Den Normenkäfig
du dir selbst auferlegt,
hältst dich selbst darin gefangen!
Um absolute Freiheit zu erlangen,
ein Gedankengut zu ändern, sei bestrebt!