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Die
Hufe berühren den Boden kaum
nicht gehalten werde ich vom Zügel
langsam spreize ich meine Flügel
um bald zu verlassen diesen Raum
Immer schneller
geht der Lauf
mächtig schlage ich meine Schwingen
werde bald die Lüfte bezwingen
erheben mich in den Himmel hinauf
Endlich meine Hufe
die Erde verlassen
es tragen mich die lauen Lüfte
es verführen mich die Frühlingsdüfte
sehe die Erde unter mir verblassen
Hoch hinauf mich
die Winde reissen
weit über die Wolken geht mein Ritt
niemand hält mehr mit mir Schritt
schneebedeckte Berge in der Sonne gleissen
Der Sonne entgegen
geht mein Flug
lustig lasse ich mich in die Wolken fallen
höre mein Gelächter fröhlich verhallen
nicht alles im Leben ist Schein und Trug
Immer weiter geht
das tolle Spiel
lange nicht mehr Freiheit so gespürt
werde von der Leichtigkeit verführt
ohne zu haben ein echtes Ziel
Immer weiter die
Winde mich treiben
doch hereingebrochen ist die Dunkelheit
mache mich langsam zum Landen bereit
kann leider nicht immer hier oben bleiben
Luftgeboren, doch
der Erde treu
kehre ich in ihr Schoss zur Nacht
und wenn der neue Tag erwacht
ich mich in die Lüfte erhebe neu
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