Pochender Schmerz

In meiner Brust sitzt ein pochender Schmerz,
wie ein vergifteter Pfeil steckt er im Herz.
Sinnlos alles um mich herum geworden,
die Feuerlohe ist zur Glut erstorben.

Der, der die Lieb in mir entfacht,
durch ihn die Pein in mir erwacht.
Die Sehnsucht mich unendlich quält,
sie gleich zehrend Feuer in mir schwelt.

Deine Kälte wie ein Schwert mich niederstreckt.
Das Vergessen mir sanft die Wunden leckt.
Und dennoch, die Hoffnung nie erlischt,
obwohl mit zerfressendem Zweifel vermischt.

Die Liebe, sie nicht oberflächlich versandet,
tief in meinem Herzen ist sie gestrandet.
Vergessen soll ich die schönen Tage?
Auf dass mich die Liebe weiterplage!

© Pascale Eigensatz
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