Das Traumpferd und der Mann
Ein weisses Pferd stand unter einem Baum,
der Mann im Schatten sah es kaum,
getreten ist er ans Licht der Sonne,
das Pferd ist auf ihn zugelaufen voll Wonne.

Leise sein Kopf auf seine Schulter gelegt,
hat er es doch immer gepflegt,
es zu reiten, hat er nie gewagt,
hat das Pferd aber nie gefragt.

Noch nicht lange haben sie sich getroffen,
habe es auch nie gewagt zu hoffen,
dass sich eine Freundschaft entwickelt so fein,
ja, so muss es nun wohl sein!

Das Pferd wird noch lange begleiten den Mann,
es spielt auch keine Rolle bis wann,
denn das wissen beide ohne grosse Schmerzen,
diese Freundschaft dauert ewig in ihren Herzen!

© Pascale Eigensatz
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